Comms for 2021 oder: Das war erst der Anfang



Als Comms for Equality im Frühling dieses Jahres Nannas Kopf entsprang und über Frühsommer und landesweiten Lockdown immer mehr Form gewann, war da zu Beginn vor allem Sehnsucht. Wir sehnten uns nach mehr Sinn, mehr Verantwortung, neuen Normen und dem Ende alter Standards. Wir hatten genug von einer Kommunikationslandschaft, die sich ihrer Verantwortung nicht bewusst ist, verkrusteten Strukturen, die immer nur die gleichen Leute nach vorne stellt. Genug davon, Teil einer Maschinerie zu sein, die auch in 2020 immer noch Ungleichheit fördert und für die Diversität nur ein fancy Keyword auf der Website ist.


Als wir am 12. Juli unseren Post auf Instagram verfassten, haben wir nicht damit gerechnet, innerhalb kürzester Zeit so viele Follower:innen zu sammeln. Heute sind es fast 2.400. Ein paar Wochen später folgte dann diese Website, die vor allem der Feder unserer Designerin Lea entspringt und weiter wächst. Ein paar Monate und virale Posts später (z.B. zum Sexismus bei Scholz & Friends und dem algorithmischen Matilda-Effekt in der Causa BioNtech) waren wir zu Gast in einem Podcast (Danke an Kato von “Erzähl davon”), haben ein starkes Team formiert, das den Kampf rund um die Tamponsteur zu Wikipedia (in Q1 2021) bringt und unseren ersten Impulsvortrag bei der Agentur Ressourcenmangel gehalten.


Das Feedback, das uns erreicht ist überwältigend und zeigt uns: Es ist höchste Zeit, entschlossen und gemeinsam an den richtigen Stellschrauben zu drehen, um unsere Gesellschaft endlich so abzubilden, wie sie ist: heterogen, männlich, weiblich, nicht-binär, trans, Schwarz, mit Migrationserfahrung, behindert oder nicht, mit Arbeiterhintergrund oder studiert, groß, klein, dick oder dünn.


A new normal


Was wir uns für das neue Jahr wünschen? Vorrangig das, was sich vermutlich alle wünschen: Ein Normalität nach und ohne Corona. Außerdem planen wir eine große Kampagne, wollen weitere Impulse in Organisationen halten und zusehen, dass Comms weiter wächst. Wir wollen mehr Stimmen vereinen und ihnen eine Plattform bieten. Auch ein Digital Summit mit Speaker:innen aus verschiedenen Bereichen der Branche peilen wir an.


Danke an alle, die diesen Weg mit uns gehen und sich jeden Tag in ihren Redaktionen, Agenturen, Kommunikationsabteilungen oder auch als Freelancer:innen dafür einsetzen, dass unsere Medien- und Werbelandschaft inklusiver wird.


Ihr alle seid Comms for Equality. Looking forward to 2021!




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